Kunstleder lasern

Schneiden und Gravieren von Kunstleder

Kunstleder ist günstig, pflegeleicht und in unzähligen Farben, Strukturen und Oberflächen erhältlich. Mit unseren Lasern gravieren und schneiden Sie Kunstleder präzise und berührungslos.

Dadurch entstehen feine Logos, filigrane Muster und exakte Zuschnitte mit sauber versiegelten Kanten. Ob Patches, Schlüsselanhänger, Etuis, Untersetzer, Taschenapplikationen oder vegane Accessoires: Beim Kunstleder lasern erzielen Unternehmen, Schulen, Kleingewerbe und kreative Hobbyanwender professionelle Ergebnisse direkt im eigenen Haus.

Mit Ihrem Laser von Laserlink können Sie die unterschiedlichsten Materialien gravieren und schneiden – Auch Leder lasern.
Material im detail

Warum Kunstleder ein besonderes Lasermaterial ist

Kunstleder ist ein Verbundmaterial. Meist besteht es aus einem textilen Trägergewebe, zum Beispiel aus Baumwolle oder Polyester, und einer Kunststoffbeschichtung an der Oberfläche. Diese Deckschicht prägt Optik und Haptik und entscheidet darüber, wie gut sich das Material lasern lässt.

Der große Vorteil gegenüber Echtleder: Kunstleder ist gleichmäßig. Dicke, Farbe und Oberfläche sind über die ganze Bahn nahezu identisch. Denn Ihre Einstellungen funktionieren deshalb zuverlässig von Werkstück zu Werkstück. Gerade bei Serienaufträgen und Werbeartikeln spart das viel Zeit.

Der Laser arbeitet berührungslos und ohne Druck. Das weiche Material verrutscht nicht und wird nicht gequetscht. Beim Kunstleder schneiden schmilzt der Strahl die Kanten leicht an und versiegelt sie dabei. Dadurch franst das Material nicht aus, und Sie müssen die Kanten nicht nachbearbeiten. Beim Kunstleder gravieren entstehen je nach Material dezente Ton-in-Ton-Effekte, fühlbare Vertiefungen oder kräftige Farbkontraste.

Wichtiger Hinweis

Nicht jedes Kunstleder ist lasergeeignet. Kunstleder auf PVC-Basis oder mit chromhaltigen Zusätzen dürfen Sie niemals lasern. Mehr dazu erfahren Sie im Sicherheitsabschnitt weiter unten. Diesen Teil sollten Sie unbedingt lesen.

Sicheres lasern

Welche Kunstlederarten lassen sich lasern?

Kunstleder ist ein Sammelbegriff für ganz unterschiedliche Materialien. Beschichtung, Trägermaterial und Oberfläche beeinflussen das Ergebnis beim Kunstleder lasern deutlich. Hier finden Sie die wichtigsten Varianten mit ihren Besonderheiten.

PU-Kunstleder (Polyurethan)

PU-Kunstleder ist ideal für die Laserbearbeitung: Denn es lässt sich sauber gravieren und schneiden, ist weich, flexibel und sieht echtem Leder täuschend ähnlich. Außerdem entsteht beim Gravieren eine vertiefte, meist dunklere Markierung, während beim Schneiden die Kanten sauber verschmelzen. Deshalb eignet sich das Material bestens für Patches, Etuis, Schlüsselanhänger, Notizbuchhüllen und Werbeartikel.

Tipp: Kaufen Sie Ihr Material möglichst mit klarer Materialangabe, zum Beispiel „100 % PU-Beschichtung“. Seriöse Händler stellen dazu ein Datenblatt bereit. So sind Sie auf der sicheren Seite.

PVC-Kunstleder – niemals lasern

PVC-Kunstleder ist weit verbreitet, weil es günstig und robust ist. Es steckt in vielen Sitzbezügen, Taschen, Bucheinbänden und Möbeln. Für den Laser ist es jedoch absolut tabu. Beim Erhitzen setzt PVC Chlorgas und Salzsäuredämpfe frei. Diese schädigen Ihre Gesundheit und zerstören Mechanik und Optik Ihres Lasers.

Tipp: PVC-Kunstleder fühlt sich oft steifer, schwerer und „plastikartiger“ an als PU. Es riecht außerdem häufig deutlich nach Kunststoff. Diese Hinweise ersetzen aber keine sichere Materialangabe. Lasern Sie im Zweifel nicht.

Mikrofaser-Kunstleder

Mikrofaser-Kunstleder besteht aus feinen, mit Polyurethan gebundenen Kunstfasern und ist strapazierfähig, hochwertig und samtig weich. Es wird häufig in Autoinnenräumen, Möbeln und Accessoires verwendet. Beim Lasern ergibt es saubere Schnitte und gleichmäßige Gravuren, bei wildlederartigen Varianten zusätzlich einen edlen, matten Prägeeffekt.

Tipp: Mikrofaser ist dichter als einfaches PU-Kunstleder. Arbeiten Sie beim Schneiden mit etwas weniger Geschwindigkeit, statt die Leistung stark zu erhöhen. So bleiben die Kanten sauber und verfärben sich nicht.

Veloursartiges Kunstleder (Kunstwildleder)

Kunstwildleder imitiert die samtige Optik von Rau- oder Wildleder. Seine feinen Fasern reagieren sensibel auf den Laser, sodass Gravuren weich, dezent und hochwertig wirken. Das Material eignet sich für Taschenapplikationen, Bekleidung, Dekoration und edle Verpackungen.

Tipp: Starten Sie mit niedriger Leistung. Zu viel Hitze lässt die feinen Fasern verkleben und erzeugt harte, glänzende Stellen statt einer samtigen Gravur.

Glitter- und Metallic-Kunstleder

Glitter- und Metallic-Kunstleder eignet sich gut für Schleifen, Haarschmuck, Ohrringe, Bastelprojekte und Party-Deko. Zudem lässt es sich meist problemlos schneiden. Da die Effektschichten oft aus nicht eindeutig deklarierten Kunststofffolien, Metallpigmenten oder Lacken bestehen, ist das Material nicht für jede Bearbeitung geeignet. Außerdem wirken Gravuren auf der Oberfläche unruhig. Deshalb eignet sich das Material eher zum Schneiden als zum Gravieren.

Achtung: Lasern Sie Glitter- und Metallic-Kunstleder nur, wenn der Hersteller es ausdrücklich als PVC-frei und lasergeeignet ausweist. Spiegelnde Chrom- oder Metallfolien sind tabu.

Kunstleder mit Prägung

Geprägtes Kunstleder mit Strukturen wie Narbung, Kroko-, Schlangen- oder Steppmuster sieht ansprechend aus, kann Gravuren aber ungleichmäßig wirken lassen, da der Laser auf Höhen und Tiefen trifft. Für Schnitte eignet es sich dagegen bestens.

Tipp: Wählen Sie für Gravuren mit feinen Details lieber glatte Oberflächen. Bei geprägtem Material wirken großflächige Motive und kräftige Schriften besser als filigrane Linien.

Lasergeeignetes Zweischicht-Kunstleder

Speziell für die Laserbearbeitung gibt es Kunstleder mit zwei farbigen Schichten. Dabei trägt der Laser die obere Schicht ab und legt die Kontrastfarbe darunter frei, zum Beispiel Gold unter Schwarz oder Weiß unter Braun. Auf diese Weise entstehen gestochen scharfe, farbige Gravuren ohne Farbe oder Tinte. Deshalb ist diese Variante ideal für Namensschilder, Patches für Kappen, Logos und hochwertige Werbeartikel.

Tipp: Arbeiten Sie hier mit hoher Geschwindigkeit und geringer Leistung. Ziel ist, nur die Deckschicht abzutragen, ohne die Kontrastschicht zu beschädigen.

Pflanzenbasiertes Kunstleder

Materialien auf Basis von Apfel-, Kaktus-, Ananas- oder Maisresten werden als nachhaltige Alternativen immer beliebter. Dennoch enthalten sie häufig einen Anteil an Polyurethan als Bindemittel oder Beschichtung. Zudem lassen sich viele dieser Materialien lasern. Allerdings verhalten sie sich je nach Hersteller sehr unterschiedlich.

Tipp: Fragen Sie beim Hersteller nach der genauen Zusammensetzung und führen Sie immer einen Testschnitt durch. Gerade bei neuen Materialien sind Ihre eigenen Erfahrungswerte Gold wert.

Sicherheitshinweis

Kein PVC und kein Chrom

Beim Kunstleder lasern steht die Materialwahl an erster Stelle. Einige Kunstleder gehören niemals in den Laser.

PVC-Kunstleder: Absolut tabu. PVC setzt beim Lasern Chlorgas und Salzsäure frei. Die Dämpfe reizen Atemwege und Augen und sind hochgiftig. Zusätzlich greifen sie Metallteile, Linse und Elektronik Ihres Lasers an. Bereits wenige Jobs können zu Korrosion und teuren Schäden führen.

Chromhaltige Zusätze und Beschichtungen: Ebenfalls tabu. Chromverbindungen in Beschichtungen, Pigmenten oder spiegelnden Metallic-Folien können beim Erhitzen gesundheitsschädliche Stoffe freisetzen.

So gehen Sie auf Nummer sicher:

  • Ein stechend-chemischer, chlorartiger Geruch ist ein klares Warnsignal. Brechen Sie den Vorgang dann sofort ab.
  • Kaufen Sie nur Kunstleder mit eindeutiger Angabe „PU“ oder „lasergeeignet“.
  • Fordern Sie bei Unklarheiten ein Datenblatt beim Händler an.
  • Lasern Sie Restposten, Polsterstoffe oder Material ohne Kennzeichnung im Zweifel nicht.
Kunstelder gravieren und lasern

Welcher Laser eignet sich für Kunstleder?

PU-Kunstleder lässt sich mit Dioden- und CO2-Lasern gut bearbeiten. Die richtige Wahl hängt von Farbe, Materialstärke und Stückzahl ab.

Der xTool M2 eignet sich prima für Einsteiger und Hobbyisten im Lasercutter bereich,

Diodenlaser – ideal für den Einstieg

Diodenlaser wie der xTool S1 oder der xTool M2 eignen sich hervorragend für Kunstleder. Dunkle und farbige Oberflächen absorbieren das Laserlicht gut, sodass saubere Gravuren und präzise Schnitte entstehen. Die Geräte sind kompakt, vielseitig und leicht zu bedienen. Sie sind ideal für personalisierte Accessoires, Patches, Schlüsselanhänger und kleinere Zuschnitte.

Bei sehr hellem oder weißem Kunstleder kann ein Diodenlaser etwas mehr Leistung oder mehrere Durchgänge benötigen, weil helle Flächen mehr Licht reflektieren.

Entdecken Sie den xTool P3 CO2 Laser für Ihr Unternehmen – Erfahren Sie Anwendungsgebiete und weitere Details bei ihrem Laserspezialist: Laserlink..

CO2-Laser – die leistungsstarke Wahl

CO2-Laser wie der xTool P3 sind die richtige Lösung, wenn Sie große Mengen bearbeiten, dickeres Material schneiden oder großflächige Zuschnitte fertigen möchten. Ihre Wellenlänge wird von Kunstleder unabhängig von der Farbe sehr gut aufgenommen, also auch von hellen und weißen Varianten. Sie schneiden schnell, gleichmäßig und mit sauber versiegelten Kanten. Der xTool P2S bringt zudem einen Air Assist bereits mit, der Rauch abführt und die Kanten sauber hält. Für gewerbliche Serienproduktion, Modelabels und Polsterbetriebe sind CO2-Laser die erste Wahl.

Tipp

Wenn Sie vor allem farbiges Kunstleder gravieren und kleinere Teile schneiden, reicht oft ein Diodenlaser. Für helle Materialien, große Zuschnitte und hohe Stückzahlen lohnt sich ein CO2-Laser.

Technik bei Kunstleder

Einstellungen und Effekte

Schneiden und Gravieren sind zwei unterschiedliche Vorgänge mit jeweils eigenen Parametern.

Kunstleder gravieren

Beim Kunstleder gravieren arbeiten Sie mit hoher Geschwindigkeit und geringer Leistung. Dabei trägt der Laser nur die oberste Beschichtung ab oder verändert sie leicht. Je nach Material entsteht also eine dunklere, vertiefte Prägung, ein matter Ton-in-Ton-Effekt oder bei Zweischicht-Material ein kräftiger Farbkontrast. Und so bringen Sie Namen, Logos, Muster oder Ornamente dauerhaft auf das Material.

Zu viel Leistung brennt durch die dünne Beschichtung bis ins Trägergewebe. Die Gravur wirkt dann unruhig, und das Gewebe kann sichtbar werden. Hier ist Feingefühl gefragt.

Kunstleder schneiden

Beim Kunstleder schneiden brauchen Sie mehr Leistung und eine langsamere Geschwindigkeit, damit der Laser Beschichtung und Trägergewebe vollständig durchtrennt. Dadurch entstehen exakte Konturen und filigrane Formen, die mit Schere oder Cutter kaum möglich wären. Zudem verschmelzen die Kanten leicht, sodass nichts ausfranst.

Da Kunstleder dünn ist, reicht meist ein einziger Durchgang. Mehrere schnelle Durchgänge sind oft sauberer als ein sehr langsamer, weil weniger Hitze ins Material gelangt.

Tipps: Legen Sie das Kunstleder mit der Schauseite nach oben auf und fixieren Sie es mit Magneten oder Pins. So bleibt es flach, der Fokus stimmt über die ganze Fläche, und das Material verrutscht nicht durch den Air Assist.

Leichte Schmauchspuren auf der Unterseite vermeiden Sie mit einem Wabengitter. Es lässt den Rauch nach unten abziehen, statt ihn unter dem Material zu stauen.

Tipps bei Kunstleder

Praktische Tipps für saubere Ergebnisse

Damit Ihre Kunstlederprojekte zuverlässig gelingen, helfen ein paar Grundregeln aus der Praxis:

  • Material prüfen: Verwenden Sie ausschließlich PU-Kunstleder oder ausdrücklich lasergeeignete Materialien. PVC und chromhaltige Varianten sind tabu.
  • Absaugung ist Pflicht: Beim Lasern entstehen immer Dämpfe und Gerüche. Ein Abluftfilter sorgt für gute Luftqualität und ist gerade in Innenräumen unverzichtbar. Wir haben passende Abluftfilter für unsere Laser.
  • Air Assist nutzen: Ein zusätzlicher Luftstrom kühlt das Material, reduziert Schmelzränder und Schmauchspuren und schützt die Laserlinse.
  • Mit niedriger Leistung starten: Die Beschichtung ist oft nur Bruchteile eines Millimeters dick. Tasten Sie sich vorsichtig an das ideale Ergebnis heran.
  • Material flach fixieren: Kunstleder wellt sich leicht. Magnete, Pins oder ein Wabengitter halten es plan und sorgen für einen gleichmäßigen Fokus.
  • Schmauchspuren vermeiden: Kleben Sie helle Oberflächen vor dem Gravieren mit Malerkrepp oder Transferfolie ab. Nach dem Lasern ziehen Sie das Band einfach ab.
  • Schonend reinigen: Entfernen Sie Rückstände mit einem leicht feuchten Tuch. Verzichten Sie auf aggressive Reinigungsmittel und Lösungsmittel, da sie die Beschichtung angreifen können.
  • Testläufe durchführen: Jede Kunstledersorte und jeder Hersteller reagiert etwas anders. Ein kleiner Probelauf erspart Ihnen teure Fehlversuche.
  • Material richtig lagern: Lagern Sie Kunstleder gerollt statt gefaltet. So vermeiden Sie Knicke, die beim Lasern den Fokus stören.

Fun Fact: Die sauber versiegelten Kanten sind ein echter Vorteil des Lasers. Beim Schneiden mit der Schere würden viele Kunstleder an den Rändern ausfransen oder sich das Trägergewebe zeigen. Der Laser schmilzt die Kante beim Schneiden einfach zu.

Typische Anwendungen für Kunstleder

Die Möglichkeiten beim Kunstleder lasern sind enorm vielseitig. Besonders beliebt sind:

  • Patches: Gravierte Aufnäher für Kappen, Mützen, Jacken und Taschen.
  • Schlüsselanhänger: Schnelle, beliebte Give-aways mit Name, Logo oder Motiv.
  • Etuis & Hüllen: Notizbuchhüllen, Brillenetuis, Kartenhalter und Handyhüllen.
  • Taschen & Mode: Applikationen, Zuschnitte und dekorative Muster für Bekleidung und Accessoires.
  • Schmuck & Haarschmuck: Ohrringe, Schleifen und Haarspangen aus farbigem oder Glitter-Kunstleder.
  • Werbeartikel: Gebrandete Untersetzer, Mousepads und Lesezeichen für Unternehmen.
  • Interior & Deko: Tischsets, Wanddeko, Lampenschirme und Möbelakzente.
  • Haustierbedarf: Personalisierte Halsbandanhänger und Namensschilder.
  • Verpackung: Edle Banderolen, Labels und Geschenkverpackungen.

Kunstleder lasern für unterschiedliche Bereiche

Ein Laser von Laserlink eröffnet ganz verschiedenen Anwendern neue Möglichkeiten.

Unternehmen

Unternehmen fertigen Werbeartikel, gebrandete Kundengeschenke und Merchandise direkt im eigenen Haus. Und dass geht schnell, flexibel und unabhängig von externen Dienstleistern. Modelabels, Werbetechniker und Polsterbetriebe produzieren Zuschnitte und Patches auch in Serie.

Schulen und Bildungseinrichtungen

Schulen vermitteln mit Kunstleder moderne Fertigungstechnik anschaulich und günstig. Das Material ist preiswert, gut planbar und liefert schnelle Erfolgserlebnisse. Deshalb ist es ideal für MINT-, Technik-, Textil- und Designunterricht. Zudem bieten unsere Geräte der Laserklasse 1 mit geschlossenem Gehäuse ein hohes Maß an Sicherheit.

Kleingewerbe

Schaffen Sie sich mit personalisierten Kunstlederprodukten eine attraktive Einnahmequelle. Denn ob Etsy-Shop, Markt oder lokale Aufträge: Die Materialkosten sind gering, außerdem wächst die Nachfrage nach veganen Accessoires. Zudem lässt sich die Produktion gut automatisieren.

Hobbyanwender

Verwirklichen Sie kreative Projekte und individuelle Geschenke bequem von zu Hause aus. Dabei ist alles möglich: Vom ersten Schlüsselanhänger bis zur eigenen Taschenkollektion. Denn mit etwas Kreativität und den passenden Werkzeugen entstehen ganz persönliche Unikate.

Die möchten noch mehr über Lasermaterialien und Tricks erfahren? Dann schauen Sie bei unseren Lasermaterialien um.

Wie Sie einen Laser in Ihr Unternehmen integrieren können?

Kostenlose Beratung

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FAQ

Häufige Fragen zum Kunstleder lasern

Ja, PU-Kunstleder lässt sich sehr gut lasern, gravieren und schneiden. Entscheidend ist die Zusammensetzung: Kunstleder auf PVC-Basis oder mit chromhaltigen Zusätzen dürfen Sie niemals lasern.

PVC setzt beim Erhitzen Chlorgas und Salzsäuredämpfe frei. Diese sind gesundheitsschädlich und greifen Mechanik, Linse und Elektronik Ihres Lasers an. Verwenden Sie deshalb ausschließlich PU-Kunstleder oder ausdrücklich lasergeeignetes Material.

Weitere Materialien die nicht gelasert werden dürfen.

Am sichersten ist die Materialangabe des Herstellers oder ein Datenblatt. PVC-Kunstleder fühlt sich oft steifer und schwerer an und riecht stärker nach Kunststoff. Diese Merkmale sind aber nur Hinweise. Lasern Sie unbekanntes Material im Zweifel nicht.

Für die meisten Projekte ist ein Diodenlaser wie der xTool S1 oder xTool M2 ideal. Für helles Kunstleder, große Zuschnitte und Serienproduktion empfehlen sich CO2-Laser wie der xTool P3.

Das hängt vom Material ab. Auf PU-Kunstleder entsteht meist eine vertiefte, dunklere oder mattere Prägung. Kunstwildleder zeigt einen weichen Ton-in-Ton-Effekt. Zweischicht-Kunstleder liefert einen kräftigen Farbkontrast.

Wir helfen Ihnen gerne dabei, den passenden Laser für Ihre Bedürfnisse zu finden. Kontaktieren Sie uns noch heute oder buchen Sie einen persönlichen Demo-Termin – ob vor Ort oder per Video-Call, ganz wie es Ihnen am besten passt.

Je nach Bauart werden Laser in verschiedene Laserklassen eingeteilt. Abhängig von der jeweiligen Klasse müssen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Erfahren Sie hier mehr über die einzelnen Laserklassen.

Nein. Der Laser schmilzt die Kanten beim Schneiden leicht an und versiegelt sie dabei. So entstehen saubere Konturen ohne Nachbearbeitung.

Meist ist die Leistung zu hoch oder die Geschwindigkeit zu niedrig. Die Beschichtung ist oft sehr dünn. Reduzieren Sie die Leistung, erhöhen Sie die Geschwindigkeit und testen Sie die Einstellungen an einem Reststück.

Viele Varianten lassen sich gut schneiden, Gravuren wirken auf Glitter jedoch oft unruhig. Lasern Sie solche Materialien nur, wenn der Hersteller sie ausdrücklich als PVC-frei und lasergeeignet ausweist. Spiegelnde Chrom- oder Metallfolien sind tabu.

Ja, unbedingt. Auch bei PU-Kunstleder entstehen Dämpfe und Gerüche. Ein Abluftfilter verbessert die Luftqualität und ermöglicht den sicheren Einsatz in Innenräumen.

Beide haben ihre Stärken. Echtleder punktet mit natürlichem Charakter und dunkler Kontrastgravur. Kunstleder ist günstiger, gleichmäßiger und farbenreicher und eignet sich besonders gut für Serien und vegane Produkte.

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