Was ist ein Faserlaser?

Funktion, Vorteile und Einsatz

Faserlaser gehören zu den leistungsstärksten und präzisesten Lasertechnologien für die Metallbearbeitung. Sie markieren, gravieren und schneiden metallische Werkstoffe schnell, dauerhaft und in gleichbleibender Qualität – vom feinen Typenschild bis zum maschinenlesbaren Code. Trotzdem stellt sich für viele Interessenten die gleiche Frage: Welche Laserart passt eigentlich zu den eigenen Materialien und Projekten?

Auf dieser Seite erhalten Sie einen verständlichen Überblick – ohne überflüssige Technik-Tiefe. Wir erklären Ihnen, was ein Faserlaser ist, wie er arbeitet, welche Vor- und Nachteile er mitbringt, für welche Materialien und Anwendungen er sich eignet und wie er sich von Dioden-, Infrarot- und CO₂-Lasern unterscheidet. So können Sie am Ende gut einschätzen, ob ein Faserlaser die richtige Wahl für Ihr Vorhaben ist.

Der Faser Laser des xTool F1 Ultra kann beispielswiese Metall bunt gravieren.
Was ist ein Faserlaser

Definition im Überblick

Ein Faserlaser ist ein Lasergerät, das seinen Strahl in einer speziell präparierten Glasfaser erzeugt. Diese Faser ist mit seltenen Erden – häufig Ytterbium – angereichert und verstärkt das Licht im Inneren. Das so entstehende, sehr fein gebündelte Laserlicht wird über eine Optik auf das Material gelenkt, um es zu markieren, zu gravieren oder zu schneiden.

Im Vergleich zu anderen Lasertypen gilt der Faserlaser als der Spezialist für Metall. Während ein CO₂-Laser bei Holz und Acryl glänzt und ein Diodenlaser vor allem organische Materialien bearbeitet, spielt der Faserlaser seine Stärken genau dort aus, wo es auf hohe Präzision und Geschwindigkeit bei Metallen ankommt.

Typische Faserlaser arbeiten im nahen Infrarot bei einer Wellenlänge von rund 1.060 Nanometern. Die Leistung reicht je nach Gerät von kompakten Markiersystemen mit etwa 20 bis 50 Watt bis zu leistungsstarken Schneidanlagen mit mehreren Kilowatt für den industriellen Dauerbetrieb.

Der xTool F1 Ultra eignet sich für Kleingewerbe und Unternehmen. Serienaufträge sind schnell automatisiert und fertiggestellt.

Woher kommt der Name „Faserlaser“?

Der Name leitet sich direkt vom zentralen Bauteil ab: der lichtleitenden Glasfaser, in der der Laserstrahl entsteht und verstärkt wird. Diese Bauweise unterscheidet ihn grundlegend von Lasern, die ihren Strahl in einer Gasröhre oder über einen Halbleiter erzeugen.

Genau diese Bauweise erklärt die Stärken des Faserlasers. Die Faser bündelt das Licht außergewöhnlich präzise und arbeitet nahezu wartungsfrei. Dadurch erreichen Faserlaser hohe Energiedichten, lange Lebensdauern und stabile Ergebnisse – ideal für anspruchsvolle Markier- und Schneidaufgaben auf Metall.

Einfach erklärt

Wie funktioniert ein Faserlaser?

Das Grundprinzip lässt sich in wenigen Schritten beschreiben. Eine Pumpquelle – meist Laserdioden – speist Licht in die dotierte Glasfaser ein. Dort wird das Licht verstärkt und zu einem sehr feinen, energiereichen Strahl gebündelt. Dieser Strahl wird über eine Optik fokussiert. Trifft der Punkt auf das Metall, entsteht punktuell starke Hitze – das Material verfärbt sich, wird leicht abgetragen oder durchtrennt. So entsteht eine Markierung, Gravur oder ein Schnitt.

Eine Steuerung lenkt den Strahl dabei exakt über das Werkstück, häufig über schnelle, bewegliche Spiegel. Auf diese Weise überträgt das Gerät Ihre Vorlage – etwa eine Seriennummer, ein Logo oder einen QR-Code – mit hoher Geschwindigkeit und Präzision auf das Material.

Aufbau und wichtigste Komponenten

Ein Faserlaser besteht im Kern aus wenigen, gut aufeinander abgestimmten Bauteilen:

  • Pumpquelle: liefert das Licht, das in die Faser eingespeist wird.
  • Dotierte Glasfaser: erzeugt und verstärkt den eigentlichen Laserstrahl.
  • Optik bzw. Fokuslinse: bündelt das Licht zu einem feinen Punkt.
  • Ablenkeinheit und Steuerung: lenken den Strahl präzise und schnell über das Werkstück.

Eine entscheidende Rolle spielt die Fokussierung. Nur wenn der Laserstrahl exakt auf der Materialoberfläche gebündelt wird, erzielen Sie saubere, kontrastreiche Markierungen und präzise Schnitte. Ist der Fokus falsch eingestellt, wirkt das Ergebnis unscharf oder zu schwach.e gebündelt wird, erzielen Sie saubere Gravuren und präzise Schnitte. Ist der Fokus falsch eingestellt, wirkt das Ergebnis unscharf oder das Material wird nicht vollständig durchtrennt.

Was den Faserlaser von anderen Lasern unterscheidet

Der wesentliche Unterschied liegt in der Art, wie das Laserlicht entsteht. Ein Diodenlaser nutzt einen Halbleiter und arbeitet im sichtbaren blauen Bereich. Ein CO₂-Laser erzeugt seinen Strahl über ein Gasgemisch im fernen Infrarot. Der Faserlaser dagegen erzeugt sein Licht in einer dotierten Glasfaser im nahen Infrarot.

Genau diese Wellenlänge entscheidet über die Materialwirkung. Das nahe Infrarot wird von Metallen besonders gut aufgenommen. Bei organischen Materialien wie Holz oder Leder ist die Wirkung dagegen schwächer. Das erklärt, warum der Faserlaser bei Metall glänzt, für klassische Holzgravuren aber kaum geeignet ist.

Vor- und nachteile

FaserLaser im Detail

Vorteile eines Faserlasers

Faserlaser punkten vor allem bei der Metallbearbeitung und im professionellen Dauereinsatz. Ihre wichtigsten Stärken im Überblick:

  • Spezialist für Metall: Edelstahl, Aluminium, Messing und weitere Metalle lassen sich präzise markieren, gravieren und schneiden.
  • Hohe Präzision: Feinste Schriften, kleine Codes und detailreiche Logos gelingen sauber und exakt.
  • Hohe Geschwindigkeit: Markierungen und Gravuren erfolgen sehr schnell – ideal für Serien und industriellen Durchsatz.
  • Lange Lebensdauer und geringer Wartungsaufwand: Die Faser arbeitet nahezu verschleißfrei und erreicht viele Tausend Betriebsstunden.

Ein typisches Beispiel: Ein Zulieferbetrieb muss tausende Metallbauteile mit eindeutigen, dauerhaften Seriennummern versehen. Mit einem Faserlaser gelingt das schnell, fälschungssicher und ohne nachträgliche Pflege – die Kennzeichnung bleibt auch unter Belastung lesbar.

Nachteile und Grenzen eines Faserlasers

So leistungsfähig der Faserlaser bei Metall ist – er hat klare Grenzen, die Sie kennen sollten:

  • Eingeschränkte Eignung für organische Materialien: Holz, Leder oder Karton lassen sich kaum sinnvoll bearbeiten.
  • Höhere Anschaffungskosten: Im Vergleich zu Diodenlasern ist der Einstieg meist deutlich teurer.
  • Spezialisierung statt Allrounder: Wer vielseitig Holz, Acryl und Papier bearbeiten möchte, ist mit einem anderen Lasertyp besser bedient.
  • Begrenzte Wirkung bei transparenten Materialien: Transparentes Acryl oder Glas gehören nicht zum Einsatzbereich.

Wenn Sie vor allem organische Materialien gravieren oder transparentes Acryl schneiden möchten, ist häufig ein CO₂- oder Diodenlaser die bessere Wahl. Für Metallkennzeichnung, Metallgravur und den professionellen Dauereinsatz bleibt der Faserlaser dagegen erste Wahl.

Typische Anwendungen von Faserlasern

Faserlaser kommen überall dort zum Einsatz, wo dauerhafte, präzise Markierungen oder Schnitte auf Metall gefragt sind. Besonders verbreitet sind:

  • Markieren und Gravieren von Metallen wie Edelstahl, Aluminium, Messing oder Titan.
  • Schneiden dünner bis mittelstarker Metallbleche, je nach Leistung des Geräts.
  • Einsatz in Industrie, Metallverarbeitung, Kleingewerbe und technischen Werkstätten.

Gerade für Schulen und Bildungseinrichtungen im technischen Bereich ist der Faserlaser interessant: Auszubildende und Studierende lernen, wie industrielle Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit in der Fertigung funktionieren. In Maker Spaces und Prototyping-Teams ergänzt der Faserlaser die Möglichkeiten dort, wo metallische Bauteile beschriftet oder bearbeitet werden sollen.technik praxisnah kennenlernen. In Maker Spaces ermöglicht das Gerät schnelle, vielseitige Projekte mit unterschiedlichsten Materialien.gemacht werden. In Maker Spaces ergänzt der Infrarotlaser die Möglichkeiten dort, wo Metall- und Kunststoffteile beschriftet werden sollen.

Beispiele aus der Praxis

  • Seriennummern und QR-Codes auf Metallteilen: Ein Maschinenbauer versieht seine Komponenten mit maschinenlesbaren Codes für die lückenlose Rückverfolgung.
  • Werkzeugkennzeichnung: Eine Werkstatt markiert ihr Werkzeug dauerhaft mit Inventarnummern, die auch nach Jahren der Nutzung lesbar bleiben.
  • Typenschilder und Logos auf Metall: Ein Hersteller bringt Typenbezeichnungen, technische Daten und das Firmenlogo direkt auf das Produkt auf.
  • Technische Bauteile im Prototyping: Ein Prototyping-Team kennzeichnet Metallteile mit Revisionsständen oder Testkennungen für die Entwicklung.
kurz erklärt

Welche Materialien lassen sich mit einem Faserlaser bearbeiten?

Die Materialfrage entscheidet maßgeblich darüber, ob ein Faserlaser zu Ihrem Vorhaben passt. Grundsätzlich gilt: Metalle funktionieren am besten.

Gut geeignet sind unter anderem Edelstahl, Aluminium, Messing, Kupfer und Titan sowie beschichtete Metalle. Hier erzielen Sie dauerhafte, kontrastreiche Markierungen und – je nach Leistung – präzise Schnitte.

Bedingt geeignet sind bestimmte technische Kunststoffe, deren Reaktion stark von der Zusammensetzung abhängt. Hier lohnt sich vorab ein Test, um Einstellungen und Ergebnis zu prüfen.

Ungeeignet sind organische Materialien wie Holz, Leder oder Karton, bei denen die Wirkung gering ausfällt.

Was darf nicht gelasert werden? Materialien die nicht gelasert werden sollen finden Sie hier.

Material BeispieleMarkierenSchneiden
EdelstahlSehr gutGut (dünn bis mittel)Dauerhafte, kontrastreiche Ergebnisse
AluminiumSehr gutGutEloxiert besonders gut markierbar
Messing / KupferGutBedingtReflexion beachten, Einstellungen testen
TitanSehr gutBedingtFarbige Anlassmarkierungen möglich
Beschichtete MetalleSehr gutBedingtBeschriftung durch Schichtkontrast
Kunststoffe (ausgewählt)BedingtNeinStark abhängig von der Zusammensetzung
Holz / LederEingeschränktNeinCO₂- oder Diodenlaser besser geeignet

Die möchten noch mehr über Lasermaterialien und Tricks erfahren? Dann schauen Sie bei unseren Lasermaterialien um.

Passende Laserart

Faserlaser im Vergleich

Faserlaser vs. Diodenlaser

Der Diodenlaser arbeitet im sichtbaren blauen Lichtbereich, ist kompakt und günstig und eignet sich gut für Gravuren auf Holz und Leder sowie das Schneiden dünner organischer Materialien. Bei Metall stößt er jedoch schnell an Grenzen.

Der Faserlaser ist hier das Gegenstück: Er ist auf Metall spezialisiert und liefert präzise, dauerhafte Ergebnisse, ist dafür aber deutlich teurer. Wer günstig in die Lasertechnik einsteigen und vor allem Holz gravieren möchte, fährt mit einem Diodenlaser besser. Steht die Metallbearbeitung im Vordergrund, ist der Faserlaser die richtige Wahl.

  • xTool F1 Ultra (20W Faserlaser & 20W Diodenlaser)
  • xTool M2 (10W / 20W Diodenlaser mit austauschbaren 3W Infrarotlasermodul)
  • xTool S1 (20W / 40W Diodenlaser mit austauschbaren 2W Infrarotlasermodul)

Infrarotlaser vs. Faserlaser

Faserlaser und Infrarotlaser sind sich besonders nahe, da beide im nahen Infrarot arbeiten und sich hervorragend für Metall eignen. Tatsächlich ist der Faserlaser technisch eine besonders leistungsstarke und langlebige Variante innerhalb dieser Familie.

In der Praxis überschneiden sich die Einsatzgebiete deutlich. Für viele Markier- und Gravieraufgaben auf Metall liefern beide Technologien sehr gute Ergebnisse. Der Faserlaser punktet jedoch bei höherem Durchsatz, größerer Leistung und im industriellen Dauerbetrieb. Die konkrete Wahl hängt von Faktoren wie Stückzahl, Budget und gewünschten Materialien ab.

Faserlaser vs. MOPA-Laser

Ein MOPA-Laser ist eine besondere Bauart des Faserlasers. Der Name steht für „Master Oscillator Power Amplifier“ und beschreibt ein System, bei dem sich die Pulsdauer flexibel einstellen lässt. Genau das unterscheidet ihn vom klassischen Faserlaser, der meist mit einer festen Pulsdauer arbeitet. Vereinfacht gesagt: Ein MOPA-Laser bietet mehr Kontrolle über die Art und Weise, wie der Laserstrahl auf das Material wirkt.

In der Praxis macht sich dieser Unterschied vor allem bei anspruchsvollen Markierungen bemerkbar. Mit einem MOPA-Laser lassen sich beispielsweise Farbmarkierungen auf Edelstahl erzeugen oder besonders feine, kontrastreiche Beschriftungen auf empfindlichen Materialien wie eloxiertem Aluminium aufbringen. Auch das Markieren dünner Kunststoffe gelingt häufig sauberer, da sich die Pulse exakt anpassen lassen.

Für viele Standardaufgaben wie Seriennummern, QR-Codes oder Logos auf Metall ist ein klassischer Faserlaser jedoch völlig ausreichend und meist die wirtschaftlichere Wahl. Ein MOPA-Laser lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Wert auf Farbmarkierungen, höchste Detailtreue oder eine größere Materialvielfalt legen. Gern beraten wir Sie individuell, welche Variante am besten zu Ihren Projekten passt.

Ist der Laser passend für Sie?

Für wen eignet sich ein Faserlaser?

Ein Faserlaser passt besonders gut zu Anwendern, die Metalle präzise und dauerhaft bearbeiten möchten. Dazu gehören:

  • Unternehmen und Industrie, die Bauteile rückverfolgbar kennzeichnen und in Serie markieren.
  • Kleingewerbe und Werkstätten, die technische Bauteile, Werkzeuge und Produkte beschriften.
  • Prototyping-Teams und Maker Spaces, die metallische Teile markieren oder bearbeiten.
  • Schulen und Bildungseinrichtungen im technischen Bereich, die industrielle Kennzeichnung vermitteln.

Allen gemeinsam ist der Fokus auf präzise, dauerhafte Bearbeitung von Metall – genau hier liegt die Stärke des Faserlasers.

Der xTool F1 Ultra kann mit dem 20W Faserlaser viele verschiedene Materialien verarbeiten.

Wann sich ein anderer Lasertyp lohnt

Sobald organische Materialien im Vordergrund stehen, lohnt der Blick auf andere Technologien. Möchten Sie vor allem Holz, Leder oder Karton gravieren oder transparentes Acryl schneiden, sind CO₂- oder Diodenlaser die bessere Wahl. Wer nur gelegentlich und besonders günstig einsteigen möchte, ist mit einem Diodenlaser gut bedient. Für die professionelle Metallbearbeitung bleibt der Faserlaser dagegen die leistungsstärkste Lösung.

Fazit

Ist der Faserlaser die richtige Wahl?

Der Faserlaser ist die leistungsstärkste und präziseste Lasertechnologie für die Metallbearbeitung. Er überzeugt vor allem bei dauerhaften, abriebfesten Markierungen wie Seriennummern, Typenschildern, QR-Codes und Logos – und schneidet je nach Leistung auch Metallbleche. Seine Grenzen liegen bei organischen Materialien wie Holz und Leder sowie bei transparenten Werkstoffen.

Wenn Sie Metallteile kennzeichnen, technische Bauteile beschriften, in Serie produzieren oder im industriellen Umfeld arbeiten möchten, ist der Faserlaser eine ausgezeichnete Wahl. Stehen dagegen Holzgravuren oder das vielseitige Schneiden organischer Materialien im Vordergrund, lohnt sich der Vergleich mit Dioden- und CO₂-Lasern. Gern unterstützen wir Sie dabei, die passende Lasertechnologie aus unserem Sortiment für Ihren konkreten Anwendungsfall zu finden.

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FAQ

Häufige Fragen zum Faserlaser

Ein Faserlaser ist ein Lasergerät, das seinen Strahl in einer speziell präparierten Glasfaser erzeugt und verstärkt. Dieser gebündelte Lichtpunkt erhitzt das Material punktgenau und ermöglicht so dauerhafte Markierungen, Gravuren und Schnitte – vor allem auf Metall.

Gut geeignet sind Metalle wie Edelstahl, Aluminium, Messing, Kupfer und Titan sowie beschichtete Metalle. Organische Materialien wie Holz und Leder sind kaum geeignet, PVC sollte aus Sicherheitsgründen gar nicht bearbeitet werden.

Die Arbeit mit Lasern ist bei korrekter Anwendung sicher. Während für Laser der Klasse 1 keine besonderen Schutzmaßnahmen erforderlich sind, müssen bei der Arbeit mit Lasern der Klasse 4 wichtige Vorkehrungen getroffen werden. Dazu gehören eine Schutzbrille, die für den spezifischen Wellenlängenbereich geeignet ist, ein abgeschirmtes Arbeitsumfeld und eine ausreichende Absaugung.

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Der Faserlaser erzeugt sein Licht in einer Glasfaser im nahen Infrarot und ist auf Metall spezialisiert. Der CO₂-Laser nutzt ein Gasgemisch im fernen Infrarot und glänzt bei organischen Materialien und transparentem Acryl, ist für blankes Metall aber kaum geeignet.

Für reine Markierungen auf Metall genügen oft kompakte Systeme mit etwa 20 bis 50 Watt. Für das Schneiden von Metallblechen oder hohen Durchsatz lohnt sich deutlich mehr Leistung. Die passende Wahl hängt von Material, Materialstärke und Stückzahl ab.

Ja, allerdings ist er auf Metall spezialisiert. Wer Metalle markieren oder gravieren möchte, findet darin ein präzises und zuverlässiges Werkzeug. Für klassische Holzgravuren oder vielseitigen Zuschnitt sind ein Diodenlaser oder CO₂-Laser meist der einfachere Einstieg.

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