Laser Ratgeber und Grundlagen

Laserarten, Wellenlängen und Anwendungen im Überblick

Laserschneidemaschinen haben die Art, wie Materialien bearbeitet werden, grundlegend verändert.

Was früher Sägen, Stanzen oder Fräsen erforderte, lässt sich heute mit einem präzisen Laserstrahl schneller, sauberer und flexibler erledigen – ob Stahlblech in der Industrie, Acryl im Handwerksbetrieb oder Holz im Schulprojekt.

Lasercutter sind längst kein Nischengerät mehr: Sie finden sich in Produktionshallen, Werkstätten, Makerspaces und Klassenräumen.

Laser Ratgeber für Einsteiger. Erfahren Sie alles wissenswerte zum Thema
Super für die Werkstatt Gravieren Sie verschiedene Kundenwünsche auf Werkzeug & Co

Doch wer erstmals mit dem Thema Laserschneiden in Berührung kommt, steht schnell vor einer Vielzahl an Begriffen: CO2-Laser, Faserlaser, Diodenlaser oder Wellenlänge. Welcher Lasertyp eignet sich für welches Material? Und worauf kommt es bei der Auswahl wirklich an?

Dieser Ratgeber gibt Ihnen eine strukturierte Orientierung rund um Laserschneidemaschinen und Lasercutter: von den technischen Grundlagen über die relevanten Lasertypen für Schneiden und Gravieren bis hin zu konkreten Auswahlkriterien für Ihre Situation. Ob Sie in einem Produktionsbetrieb, einer Schule, einer Werkstatt oder als Hobbyist mit dem Thema in Berührung kommen – hier finden Sie einen klaren, praxisnahen Einstieg.

Laser Grundlagen

Was ist ein Laser?

Das Wort Laser steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation – also die Verstärkung von Licht durch stimulierte Emission. Ein Laser erzeugt einen gebündelten, kohärenten Lichtstrahl mit einheitlicher Wellenlänge. Genau diese Eigenschaften machen ihn so präzise und vielseitig einsetzbar.

Im Unterschied zu einer normalen Lichtquelle strahlt ein Laser nicht in alle Richtungen, sondern hochgerichtet und fokussiert. Das erlaubt eine gezielte Energieübertragung auf kleinste Flächen – mit hoher Reproduzierbarkeit.

Alle Grundlagen zur Funktionsweise finden Sie auf der Seite: Was ist ein Laser?

Warum gibt es unterschiedliche Laserarten?

Die Antwort liegt in der Vielfalt der Materialien und Bearbeitungsaufgaben. Ein Laser, der Stahlblech schneidet, arbeitet nach ganz anderen Prinzipien als einer, der feine Konturen in Acryl graviert oder dünne Holzplatten präzise trennt. Unterschiedliche Werkstoffe, Schnitttiefen und Qualitätsanforderungen machen verschiedene Lasertechnologien für Lasercutter und Laserschneidemaschinen notwendig.

Finden Sie den richtigen Laser für Ihren Standort

Aktives Medium

Das aktive Medium – also das Material, das im Laser Licht erzeugt – bestimmt die Wellenlänge, die Bauform und die erreichbare Leistung. Gas, Festkörper, Halbleiter und Glasfaser führen zu grundlegend verschiedenen Lasertechnologien mit jeweils eigenen Stärken.

In unserem Laser Ratgeber helfen wir Ihnen dabei den passenden Laser zu finden.

Wellenlänge

Die Wellenlänge eines Lasers beeinflusst, wie er mit einem Material interagiert. Damit ein Laser ein Material bearbeiten kann, muss das Material die Laserenergie absorbieren. Reflektiertes oder durchgelassenes Licht hat keine Wirkung und kann die Maschine beschädigen.

Der xTool F2 Laser ist mit der Rotationseinheit und zusätzlich auch mit allen Zubehörteilen vom F1 kompatibel.

Betriebsart

Manche Anwendungen erfordern einen kontinuierlichen Laserstrahl (CW-Betrieb), andere brauchen kurze, intensive Pulse. Gepulste Laser ermöglichen hohe Spitzenleistungen bei minimalem Wärmeeinfluss – entscheidend für Feinbearbeitung und empfindliche Materialien.

Kurz gesagt:

Kein Laser passt für alles. Die Auswahl der richtigen Technologie hängt immer vom Material, der Aufgabe und der geforderten Qualität ab.

Wir beraten Sie gerne um den passenden Laser für Ihre Anforderungen zu finden.

kurz erklärt

Die wichtigsten Laserarten

Der Diodenlaser ist flexibel einsetzbar und in der Anschaffung günstiger als andere vergleichbare Laserarten.

Diodenlaser

Auch die Verpackung ist ein wichtiger Bestandteil des Parfumflakons. Dieser kann ebenfalls graviert oder je nach Material sogar ausgeschnitten werden.

Typische Einsatzgebiete: Gravieren und Schneiden von Holz, Kunststoff und Leder, Beschriftungen, Tischlaser für Werkstatt und Schulbereich

CO2 Laser eignet sich bestens zum schneiden von Acryl oder dickeren Materialien. Optimal für Werbetechniker & andere Betriebe

CO2-Laser

CO2-Laser nutzen ein Gasgemisch als aktives Medium und emittieren Licht im langwelligen Infrarotbereich (10.600 nm). Sie gehören zu den am weitesten verbreiteten Lasertypen weltweit und haben sich besonders für die Bearbeitung von Nichtmetallen bewährt.

Typische Einsatzgebiete: Gravieren und Schneiden von Holz, Acryl, Leder, Glas und Kunststoffen

Infrarotlaser eignen sich super zum gravieren von unterschiedenen Materialien besonders für Metall.

Infrarotlaser

Infrarotlaser arbeiten im infraroten Wellenlängenbereich und gehören zu den am häufigsten eingesetzten Lasern in der Materialbearbeitung. Ihre Wellenlänge wird von Metallen besonders gut absorbiert, weshalb sie sich hervorragend zum Markieren, Gravieren und Schneiden eignen. In Werkstätten und Industriebetrieben sind sie ein zuverlässiges Standardwerkzeug für die tägliche Produktion.

Typische Einsatzgebiete: Gravieren und Markieren von Metallen, Beschriften von Bauteilen, industrielle Serienbearbeitung

Der Faser Laser des xTool F1 Ultra kann beispielswiese Metall bunt gravieren.

Faserlaser

Beim Faserlaser ist das aktive Medium in eine Glasfaser integriert. Das ermöglicht einen sehr effizienten Energietransport und resultiert in hervorragender Strahlqualität. Faserlaser gelten als besonders robust und wartungsarm – ein klarer Vorteil für den industriellen Dauerbetrieb.

Typische Einsatzgebiete: Schneiden und Schweißen von Metallen, Feinmarkierung, Gravieren, Serienproduktion

Der MOPA-Laser ist ein echter experte wenn es um Metall geht.

MOPA Laser

Ein MOPA-Laser (Master Oscillator Power Amplifier) trennt die Erzeugung des Laserstrahls von seiner Verstärkung. Dadurch lassen sich Pulsdauer und Frequenz besonders flexibel einstellen – ein klarer Vorteil bei anspruchsvollen Markieraufgaben. Diese Steuerbarkeit macht den MOPA-Laser zur ersten Wahl, wenn unterschiedliche Materialien mit feinen Ergebnissen bearbeitet werden sollen.

Typische Einsatzgebiete: Farbmarkierung auf Edelstahl, kontrastreiches Beschriften, Markieren empfindlicher Metalle und Kunststoffe

Auszeichnungen aus Glas oder Kristall können mit edlen 3D Gravuren  und dem F2 Ultra UV-Laser individualisiert werden.

UV-Laser

Ein UV-Laser arbeitet im ultravioletten Wellenlängenbereich und nutzt einen sogenannten „kalten“ Bearbeitungsprozess. Statt das Material durch Hitze zu verändern, brechen die kurzwelligen Lichtimpulse die Molekülverbindungen direkt auf. Das ermöglicht besonders feine und präzise Ergebnisse mit minimalem Wärmeeinfluss – ideal für empfindliche Materialien.

Typische Einsatzgebiete: Markieren empfindlicher Kunststoffe, feines Gravieren auf oder in Glas oder Kristall, Beschriften von Elektronikbauteilen

DiodenlaserCO2-LaserInfrarotlaserFaserlaserMOPA-LaserUV-Laser
Wellenlänge375–2000+ nm10.600 nm~1.064 nm~1.070 nm~1.060–1.070 nm~355 nm
FunktionsprinzipHalbleiterübergang, kompakt und energieeffizientGasgemisch als aktives Medium, langwellige InfrarotstrahlungInfrarotbereich, starke Absorption bei MetallAktives Medium in Glasfaser, hohe Effizienz und StrahlqualitätFaserlaser mit getrennter Erzeugung und Verstärkung, frei einstellbare PulseKurzwellige UV-Strahlung, „kalte“ Bearbeitung ohne starke Hitze
Typische MaterialienHolz, Kunststoff, Leder, beschichtete MetalleHolz, Acryl, Glas, Leder, Papier, viele KunststoffeMetalle, beschichtete Werkstoffe, einige KunststoffeMetalle, Beschichtungen, viele KunststoffeEdelstahl, Aluminium, empfindliche Metalle und KunststoffeEmpfindliche Kunststoffe, Glas, Elektronikbauteile
StärkenGünstig, kompakt, sehr energieeffizientHohe Leistung bei geringen Kosten, bewährt und vielseitigRobust, zuverlässig im Dauerbetrieb, vielseitig einsetzbarSehr gute Strahlqualität, hohe Leistungsdichte, wartungsarmFlexible Pulssteuerung, Farbmarkierungen, schonende BearbeitungSehr präzise, minimaler Wärmeeinfluss, feinste Details
GrenzenBegrenzte Strahlqualität, geringere Leistung für dickere WerkstoffeNicht ideal für blankes MetallWeniger geeignet für empfindliche oder transparente MaterialienHöhere AnschaffungskostenHöhere Kosten, vor allem auf Markieraufgaben ausgerichtetHöhere Investitionskosten, eher für Feinbearbeitung als dickes Schneiden
Geeignet fürEinsteiger, Hobby, Werkstätten mit leichten BearbeitungsaufgabenWerkstätten, Schulen und Betriebe mit Fokus auf NichtmetalleIndustrie und Werkstätten mit täglicher MetallbearbeitungIndustrie und Betriebe mit hohem MetallaufkommenAnspruchsvolle Markier- und BeschriftungsaufgabenHochpräzise Anwendungen und empfindliche Materialien
Laser BeispielxTool M2
(455nm)
xTool P3 (10640nm)xTool F1 & F2
(1064nm)
xTool F1 Ultra
(1064nm)
xTool F2 Ultra
(1064 nm)
xTool F2 Ultra UV
(355 nm)
kurz erklärt

Laser Leistung

Die Leistung eines Lasers hat großen Einfluss darauf, welche Materialien bearbeitet werden können und wie das Ergebnis ausfällt. 

Grundsätzlich gilt: Je höher die Laserleistung, desto mehr Energie kann in kurzer Zeit in das Material eingebracht werden. Das ermöglicht höhere Arbeitsgeschwindigkeiten, tiefere Gravuren und das Schneiden dickerer Werkstoffe.

Gleichzeitig ist nicht allein die Wattzahl entscheidend: Auch Materialart, Materialstärke, Wellenlänge, Fokus und Vorschubgeschwindigkeit beeinflussen das Ergebnis.

Während sich dünnes Holz, Acryl oder Karton oft schon mit geringerer Leistung gut bearbeiten lassen, benötigen dickere oder dichtere Materialien deutlich mehr Leistung.

Je nach Laserleistung kann ihr Gerät unterschiedliche Materialdicken schneiden.

Ist mehr Leistung immer besser?

Mehr Laserleistung bedeutet nicht automatisch bessere Ergebnisse. In vielen Fällen liefert ein präzise eingestellter Laser mit geringerer Leistung die saubereren Schnittkanten oder feineren Gravuren als ein stärkerer Laser, der zu viel Wärme ins Material einbringt. Gerade bei Holz, Acryl oder empfindlichen Kunststoffen ist deshalb nicht nur die Wattzahl entscheidend, sondern das perfekte Zusammenspiel aus Leistung, Geschwindigkeit, Fokus und Material.

Laserklasse 1 oder 4?

Laserklassen verständlich erklärt

Eine Laserklasse ist eine standardisierte Einstufung, die das Gefährdungspotenzial eines Lasers beschreibt. Sie richtet sich nach Faktoren wie Leistung, Wellenlänge und der Art des Strahls. Die Klassen reichen von 1 (ungefährlich) bis 4 (stark schädigend), um die Sicherheit beim Kauf und Betrieb von Lasermaschinen in Werkstätten, Schulen oder Betrieben zu gewährleisten.

Kurz gesagt: Je höher die Klasse, desto höher das Risiko – und desto strenger die nötigen Schutzvorkehrungen.

Laserklasse 1

Laser der Klasse 1 sind unter normalen Betriebsbedingungen sicher. Ihre Ungefährlichkeit verdanken sie entweder einer sehr geringen Leistung oder einer vollständigen Kapselung, bei der der Strahl im Gerät eingeschlossen bleibt. Zusätzlich sorgen Schutzmechanismen dafür, dass sich das Gerät sofort ausschaltet, sobald beispielsweise der Deckel geöffnet wird.

  • Geschlossene Lasercutter und Graviermaschinen mit Schutzgehäuse
  • Geräte, bei denen kein direkter Zugang zum Laserstrahl besteht
  • Einsatz in Schulen, Büros oder offenen Werkstattbereichen

Laserklasse 4

Laser der Klasse 4 sind die leistungsstärkste und zugleich gefährlichste Kategorie. Ihr Strahl kann Augen und Haut direkt schädigen – und das nicht nur bei direktem Blick, sondern auch durch Reflexionen oder Streustrahlung.

  • Offene Industrielaser zum Schneiden, Schweißen und Markieren
  • Leistungsstarke Maschinen ohne vollständige Einhausung
  • Professionelle Produktions- und Fertigungsumgebungen

Für die meisten Werkstätten, Schulen und Betriebe sind geschlossene Geräte der Klasse 1 die unkomplizierteste Lösung, da sie hohe Sicherheit mit einfacher Handhabung verbinden.

Offene Klasse-4-Systeme bieten mehr Leistung und Flexibilität, verlangen aber ein durchdachtes Sicherheitskonzept und geschultes Personal. Wir verkaufen Laser der Klasse 4 nur an Unternehmern nach BGB §14 verkauft

Weitere Informationen zu den Laserklassen

Sie möchten noch mehr in das Thema Laserklassen eintauchen? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Welcher Laser passt wofür?

Auswahlkriterien

Die Auswahl des richtigen Lasers hängt von mehreren Faktoren ab. Als grobe Orientierung gilt: Materialart, Aufgabe und gefordertes Ergebnis bestimmen die passende Technologie.

Welcher Laser für welche Aufgabe passt, hängt vor allem vom Material und der gewünschten Bearbeitung ab. Für Nichtmetalle wie Holz, Acryl, Glas oder Leder ist der CO2-Laser die bewährte Wahl, während sich der Diodenlaser durch seine kompakte und günstige Bauform besonders für den Einstieg und leichte Gravuren eignet.

Geht es um die Metallbearbeitung, spielen Faserlaser und Infrarotlaser ihre Stärken aus: Sie schneiden, gravieren und markieren Metalle zuverlässig und sind für den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.

Wenn es auf feine, kontrastreiche oder farbige Markierungen ankommt, bietet der MOPA-Laser dank seiner frei einstellbaren Pulse die nötige Flexibilität – ideal für anspruchsvolle Beschriftungen auf Edelstahl und empfindlichen Metallen.

Für höchste Präzision und besonders empfindliche Werkstoffe wie dünne Kunststoffe, Glas oder Elektronikbauteile empfiehlt sich der UV-Laser, der mit minimalem Wärmeeinfluss arbeitet.

Eine wichtige Entscheidung

Angesichts der großen Auswahl an Lasern, Typen und Leistungsklassen kann es schwierig sein, das passende Gerät für Ihre spezifischen Anforderungen oder Projekte zu finden. Wir beraten Sie gerne kostenlos. Kontaktieren Sie uns jederzeit bei Fragen.

Gerne zeigen wir Ihnen die Geräte und beraten Sie bei der Wahl des passenden Lasers für Ihre Anwendungen. Buchen Sie einfach einen persönlichen Demo-Termin – vor Ort oder via Videoanruf.

Wo werden Laserschneidmaschinen und Lasercutter eingesetzt?

Anwendungsbereiche

Jeder Laser hat je nach Leistung und Art spezifische Anwendungsbereiche, in denen er seine Stärken voll ausspielt oder bestimmte Arbeiten erst ermöglicht. Sind Sie noch unsicher, welcher Laser der richtige für Sie ist? Wir beraten Sie gerne, um die passende Lösung für Ihre Anforderungen zu finden gerne können wir Sie bei einem persönlichen Demo-Termin (Online oder vor Ort in Butzbach) beraten.

Ein Metallrohr wird mit einem Laser zugeschnitten.

Industrie und Fertigung

Für Unternehmen, die flexible und zuverlässige Produktionsmethoden benötigen, ist Lasertechnologie die ideale Lösung: digital, individualisierbar und verschleißarm.

Industrie & Fertigung
Laser im Unterricht

Bildung und Ausbildung

xTool-Lasergeräte sind kompakt, kostengünstig, einfach zu bedienen und sicher, was sie ideal für den Einsatz in vielen verschiedenen Bildungseinrichtungen macht.

Bildungseinrichtungen
Eine Frau steht in Ihrem Laden mit gelaserten Produkten.

Kleingewerbe

Laserbearbeitung eignet sich für diverse Materialien wie Holz, Leder, Schmuck und Kunststoffe und ist ideal für Kleingewerbe, um personalisierte Produkte herzustellen.

Kleingewerbe
Laser für Produktdesign

Alle Anwendungebreiche

Die Branchen in der ein Laser verwenden werden kann sind weit gestreut. Schauen Sie sich viele unserer Beispiele an und entdecken sie viele Möglichkeiten.

Laser Branchen
Auf was muss ich beim Arbeiten mit einem laser achten?

Wissenswertes

Sicherer Laser Arbeitsplatz

Es gibt einige Punkte, die Sie im Umgang mit einem Laser unbedingt beachten sollten. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengefasst, damit Sie problemlos starten können.

Was darf nicht gelasert werden?

Es gibt bestimmte Inhaltsstoffe und Materialien, die nicht gelasert werden dürfen, da bei ihrer Erhitzung gesundheitsgefährdende Schadstoffe freigesetzt werden können.

Informationen und Tipps

Lasermaterial im Detail

Ob Holz, Leder, Metall, Acryl, Glas oder sogar Stein – ein Laser ermöglicht die präzise und detailgetreue Bearbeitung zahlreicher Materialien. Realisieren Sie eine breite Palette von Anwendungen und Designs, ganz gleich, ob Sie Anfänger oder Profi sind.

Wir haben die gängigsten Materialien sowie viele interessante Informationen und Tipps für Sie zusammengeschrieben.

Lasermaterial im Laser Ratgeber
Oft gestellte Fragen

Laser Ratgeber FAQ

Für den Einstieg sind vor allem Diodenlaser und CO2-Laser zu empfehlen. Diodenlaser punkten mit ihrer kompakten Bauform, dem günstigen Preis und der einfachen Handhabung – ideal für erste Gravuren auf Holz, Leder oder Kunststoff. CO2-Laser bieten etwas mehr Leistung und eignen sich gut für das Schneiden und Gravieren von Nichtmetallen wie Acryl, Holz oder Papier. Faser-, MOPA-, Infrarot- und UV-Laser sind dagegen eher auf professionelle Metall- und Präzisionsanwendungen ausgelegt und meist für fortgeschrittene Nutzer interessant. Als Einsteiger sollten Sie sich vor allem an Ihrem geplanten Material und Budget orientieren – so finden Sie schnell das passende Gerät.

Für die Holzbearbeitung ist der CO2-Laser die beste Wahl. Seine langwellige Infrarotstrahlung wird von Holz besonders gut aufgenommen, was saubere Schnitte und kontrastreiche Gravuren ermöglicht. Auch dickere Holzplatten lassen sich damit zuverlässig schneiden.

Eine günstige Alternative für leichte Arbeiten ist der Diodenlaser. Er eignet sich gut für Gravuren und das Schneiden dünner Hölzer, stößt bei stärkeren Materialien jedoch schneller an seine Grenzen.

Faser-, MOPA-, Infrarot- und UV-Laser sind dagegen auf Metall oder Feinmarkierungen ausgelegt und für Holz weniger geeignet. Achten Sie bei der Auswahl vor allem auf die Holzart und die gewünschte Materialstärke.

Für die Metallbearbeitung sind Faserlaser und Infrarotlaser die erste Wahl. Ihre Wellenlänge im Bereich um 1.064 nm wird von Metallen besonders gut aufgenommen, sodass sich Stahl, Edelstahl, Aluminium und viele weitere Metalle zuverlässig schneiden, gravieren und markieren lassen. Faserlaser überzeugen dabei mit hoher Strahlqualität und sind für den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.

Wenn Sie feine, kontrastreiche oder farbige Markierungen auf Metall benötigen, ist der MOPA-Laser die passende Lösung. Dank seiner frei einstellbaren Pulse erzielt er auch auf empfindlichen Metallen saubere Ergebnisse.

CO2- und Diodenlaser eignen sich dagegen nur eingeschränkt: CO2-Laser sind primär für Nichtmetalle gedacht, während Diodenlaser höchstens beschichtete Metalle markieren können. UV-Laser kommen vor allem bei sehr feinen Markierungen zum Einsatz, nicht beim Schneiden.

Orientieren Sie sich bei der Auswahl an Material, Dicke und gewünschter Aufgabe.

Der Hauptunterschied liegt in der Technologie und im Einsatzbereich. Ein CO2-Laser nutzt ein Gasgemisch als aktives Medium und arbeitet mit langwelliger Infrarotstrahlung (10.600 nm). Damit schneidet und graviert er Nichtmetalle wie Holz, Acryl, Glas oder Leder sehr sauber – auch bei größeren Materialstärken.

Ein Diodenlaser erzeugt sein Licht direkt über einen Halbleiter und ist deutlich kompakter, günstiger und energieeffizienter. Er eignet sich gut für Gravuren und das Schneiden dünner Materialien, stößt bei dickeren Werkstoffen jedoch schneller an seine Grenzen.

Kurz gesagt: Der CO2-Laser bietet mehr Leistung und Vielseitigkeit, der Diodenlaser punktet beim Einstieg mit Preis und Handhabung. Orientieren Sie sich bei der Wahl an Material und gewünschter Materialstärke.

Ein MOPA-Laser ist im Grunde eine Sonderform des Faserlasers – der entscheidende Unterschied liegt in der Steuerbarkeit der Laserpulse. Ein klassischer Faserlaser arbeitet mit fest vorgegebener Pulsdauer und ist auf hohe Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt. Damit eignet er sich hervorragend zum Schneiden und Markieren von Metallen im industriellen Dauerbetrieb.

Beim MOPA-Laser (Master Oscillator Power Amplifier) lassen sich Pulsdauer und Frequenz dagegen frei einstellen. Das erlaubt feinere und schonendere Ergebnisse – etwa Farbmarkierungen auf Edelstahl, kontrastreiche Beschriftungen oder die Bearbeitung dünner und empfindlicher Metalle und Kunststoffe.

Kurz gesagt: Wenn es Ihnen vor allem um zuverlässiges Schneiden und Markieren von Metall geht, ist ein Faserlaser die richtige Wahl. Stehen anspruchsvolle Markierungen, Farbeffekte oder empfindliche Materialien im Vordergrund, bietet Ihnen der MOPA-Laser die nötige Flexibilität.

Ein UV-Laser eignet sich vor allem für hochpräzise Markierungen und feinste Gravuren auf empfindlichen Materialien. Er arbeitet mit kurzwelliger UV-Strahlung (meist um 355 nm) und nutzt einen „kalten“ Bearbeitungsprozess. Statt das Material durch Hitze zu verändern, bricht er die Molekülverbindungen direkt auf – das sorgt für minimalen Wärmeeinfluss und besonders saubere Ergebnisse.

Typische Einsatzgebiete sind das Beschriften von Elektronikbauteilen, das feine Markieren empfindlicher Kunststoffe sowie hochauflösende Gravuren auf Glas. Überall dort, wo es auf höchste Präzision und schonende Bearbeitung ankommt, spielt der UV-Laser seine Stärken aus.

Für das Schneiden dickerer Materialien ist er dagegen weniger geeignet. Hier sind CO2- oder Faserlaser die bessere Wahl. Wenn Ihre Anwendung jedoch feinste Details und sensible Werkstoffe umfasst, bietet Ihnen der UV-Laser die nötige Genauigkeit.

Nur eingeschränkt. Diodenlaser haben Schwierigkeiten mit klarem Acryl, da dessen Wellenlänge das Licht kaum absorbiert – saubere Schnitte sind hier nicht zuverlässig möglich. Bei dunklem oder eingefärbtem Acryl gelingen mit leistungsstärkeren Diodenlasern teils brauchbare Ergebnisse, allerdings meist nur bei dünnen Stärken und mit sichtbaren Schnittkanten.

Für saubere Schnitte in Acryl ist der CO2-Laser die deutlich bessere Wahl. Seine Wellenlänge wird vom Material optimal aufgenommen und liefert glatte, polierte Kanten. Wenn Sie regelmäßig Acryl bearbeiten möchten, empfehlen wir daher einen CO2-Laser.

Der Hauptunterschied liegt in der Wellenlänge und der Art der Materialbearbeitung. Ein Infrarotlaser arbeitet im infraroten Bereich (meist um 1.064 nm) und bringt Energie über Wärme ins Material ein. Damit eignet er sich hervorragend zum Markieren, Gravieren und Schneiden von Metallen – robust und zuverlässig im Dauerbetrieb.

Ein UV-Laser nutzt kurzwellige UV-Strahlung (meist um 355 nm) und arbeitet mit einem „kalten“ Prozess. Statt das Material zu erhitzen, bricht er die Molekülverbindungen direkt auf. Das sorgt für minimalen Wärmeeinfluss und besonders feine Ergebnisse auf empfindlichen Werkstoffen wie Kunststoffen, Glas oder Elektronikbauteilen.

Kurz gesagt: Für Metall und kräftige Bearbeitung wählen Sie einen Infrarotlaser, für höchste Präzision auf sensiblen Materialien den UV-Laser.

Für empfindliche Materialien ist der UV-Laser die beste Wahl. Er arbeitet mit kurzwelliger UV-Strahlung (meist um 355 nm) in einem „kalten“ Prozess und bringt dabei kaum Wärme ins Material ein. Dadurch lassen sich dünne Kunststoffe, Glas oder empfindliche Elektronikbauteile besonders präzise und schonend bearbeiten.

Wenn Sie empfindliche oder dünne Metalle markieren möchten, bietet der MOPA-Laser eine gute Alternative. Dank seiner frei einstellbaren Pulse können Sie die Energie gezielt dosieren und so Verformungen oder Hitzeschäden vermeiden.

CO2-, Dioden-, Faser- und Infrarotlaser arbeiten dagegen stärker mit Wärme und sind für sehr sensible Werkstoffe weniger geeignet. Orientieren Sie sich bei der Auswahl an der Materialart und daran, wie stark die Bearbeitung das Material belasten darf.

Für Schulen und Ausbildungsbetriebe sind in den meisten Fällen Diodenlaser und CO2-Laser die sinnvollste Wahl. Sie sind vergleichsweise günstig, einfach zu bedienen und decken die häufigsten Lernmaterialien wie Holz, Acryl, Leder, Papier und Kunststoff zuverlässig ab.

Worauf es im Bildungsbereich besonders ankommt:

  • Diodenlaser: kompakt, preiswert und unkompliziert – ideal für erste Gravur- und Schneidübungen an dünnen Materialien.
  • CO2-Laser: mehr Leistung und Vielseitigkeit beim Schneiden und Gravieren von Nichtmetallen, gut für Projektarbeit und größere Werkstücke.

Wird in der Ausbildung gezielt Metall bearbeitet, kann ein Faser- oder Infrarotlaser sinnvoll sein. MOPA- und UV-Laser bleiben dagegen meist Spezialanwendungen vorbehalten.

Achten Sie bei der Auswahl außerdem auf Sicherheit (Laserklasse, Absaugung, Schutzgehäuse).

Das hängt vor allem von Ihren Materialien und Aufgaben ab. Für Werkstätten mit Schwerpunkt auf Holz, Acryl, Glas oder Leder ist der CO2-Laser die vielseitige Standardlösung. Verarbeiten Sie überwiegend Metall, sind Faserlaser und Infrarotlaser die richtige Wahl – robust, schnell und für den Dauerbetrieb ausgelegt.

Für anspruchsvolle Markierungen gilt: Brauchen Sie Farb- oder Feinmarkierungen auf Edelstahl, bietet der MOPA-Laser die nötige Flexibilität. Geht es um höchste Präzision auf empfindlichen Kunststoffen, Glas oder Elektronik, ist der UV-Laser ideal. Diodenlaser eignen sich eher für kleinere Betriebe oder den unkomplizierten Einstieg mit leichten Gravur- und Schneidarbeiten.

Achten Sie bei der Auswahl auf Materialspektrum, Produktionsmenge und gewünschte Qualität. Bei gemischten Anforderungen kann auch eine Kombination aus zwei Systemen sinnvoll sein – gern beraten wir Sie zur passenden Lösung für Ihren Betrieb.

Am vielseitigsten ist in den meisten Fällen der CO2-Laser. Er bearbeitet ein breites Spektrum an Nichtmetallen wie Holz, Acryl, Glas, Leder, Papier und viele Kunststoffe – und das sowohl beim Schneiden als auch beim Gravieren. Dadurch deckt er die häufigsten Anwendungen in Werkstätten, Schulen und Betrieben zuverlässig ab.

Geht es jedoch um Metall, ist der Faserlaser die vielseitigste Lösung. Er schneidet, graviert und markiert Metalle zuverlässig und ist für den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.

Es gibt also keinen Laser, der alles gleich gut kann. Welcher Laser für Sie am vielseitigsten ist, hängt vor allem davon ab, ob Ihr Schwerpunkt auf Nichtmetallen oder Metallen liegt. Bei gemischten Anforderungen kann auch eine Kombination aus zwei Systemen sinnvoll sein.

Besonders unsere Laser mit austauschbaren Lasermodulen sind interessant für alle die eine große Materialvielfalt abdecken möchten. Beispielweise der xTool S1 oder die xTool F-Serie die Diodenlaser mit Faser- Mopa- oder Infrafotlaser kombiniert!

Ja, die gibt es. Ein Beispiel dafür ist die F-Serie von xTool, deren Geräte oft mit einem Duo-Lasersystem ausgestattet sind. Diese kombinieren einen Diodenlaser mit einem weiteren Lasertyp, wie etwa einem Infrarot-, MOPA- oder Faserlaser. Darüber hinaus gibt es Modelle wie den xTool M2 oder den xTool S1, die über austauschbare Lasermodule verfügen und so einen schnellen Wechsel vom Dioden- zum Infrarotlaser ermöglichen.

Sie sind sich noch unschlüssig?

Laser-Vergleich

In unserem Laser-Vergleich erhalten Sie die Unterschiede kompakt in einer Übersicht. Somit können Sie schnell und einfach den passenden Laser für Ihre Projekte oder Ihr Unternehmen finden.

xTool – laser für alle anwendungen

Mit dem M1 Ultra können Sie einen echten Mehrwert in Ihr Kleingewerbe bringen.

xTool M1 Ultra
Diodenlaser

Mehr erfahren

Mit dem Diodenlaser des xTool M2 können Sie unterschiedliche Materialien wie Holz, Leder, Fils und mehr zuschneiden oder gravieren.

xTool M2
Diodenlaser

Mehr erfahren

Sicheres Arbeiten – überall.

xTool S1
Diodenlaser

Mehr erfahren

Entdecken Sie bei Laserlink den xTool P2 CO2 Laserschneider und Lasergravierer

xTool P2S
CO2 Laser

Mehr erfahren

Der xTool P3 mit einer großen Holzplatte

xTool P3
CO2 Laser

Mehr erfahren

Starten Sie mit dem F1 direkt, schnell und einfach durch.

xTool F1
Dioden-/Infrarotlaser

Mehr erfahren

Der xTool F1 Ultra eignet sich für Kleingewerbe und Unternehmen. Serienaufträge sind schnell automatisiert und fertiggestellt.

xTool F1 Ultra
Faser-/Diodenlaser

Mehr erfahren

Da der F2 so flexibel und günstig ist, lohnt er sich auch schon für Kleinunternehmer

xTool F2 Ultra
Dioden-/Infrarotlaser

Mehr erfahren

Erfahren Sie alles wissneswerte zum xTool F2 Laser.

xTool F2 Ultra
MOPA-/ Diodenlaser

Mehr erfahren

Entdecken Sie jetzt den kompakten UV Laser von xTool

F2 Ultra UV Laser

Mehr erfahren

Entdecken Sie die innovation auf dem Markt mit der CNC Schneidemachine von xTool

xTool MetalFab Laserschweißgerät & CNC

Mehr erfahren

Warum Laserlink?

Unsere Vorteile

Bei Laserlink erhalten Sie professionellen sowie hochwertigen Support und eine fundierte Beratung! Und natürlich stehen wir Ihnen auch nach dem Kauf noch zur Seite.

  • Zertifiziert mit dem CrefoZert Bonitätszertifikat
  • Problemlose Garantieabwicklung in Deutschland
  • Eigene Werkstatt für den Servicefall
  • Kostenloser Support per E-Mail
  • 30 Tage kostenloser Zugriff auf die telefonische Hotline
  • Schneller Versand aus Deutschland
  • Plug & Play – Auspacken – Anschließen – Fertig! Unsere Produkte kommen vormontiert bei Ihnen an
  • Laserklasse 1 oder 4 für Ihre Werkstatt oder Unternehmen
  • Indoor Benutzung (mit Luftfilter)
  • Professionelle Beratung & ausgebildete Techniker
  • Finden Sie das passende Modell – Für Ihre Anforderungen optimierte Geräte
Entdecken Sie spannende Erfahrungsberichte unserer Kunden.
Wie Sie einen Laser in Ihr Unternehmen integrieren können?

Kostenlose Beratung

Laserlink Mitarbeiter

Wir helfen Ihnen gerne den passenden Laser für Ihre Anforderungen zu finden. Sie wollen den Laser Live sehen? Besuchen Sie uns! Hier können Sie eine auf Sie maßgeschneiderte Live-Demo Buchen.

Ihr Newsletter für Laser

Tragen Sie sich für unseren Newsletter ein und wir informieren Sie über Neuheiten, Rabattaktionen rund ums Lasern.

Produkt zum Warenkorb hinzugefügt.
0 Artikel - 0,00